Verpackungskartons im Wandel der Zeit

Spätestens mit dem Erfolg von Amazon hat der Welthandel ein neues Kapitel aufgeschlagen. Waren werden heute quer über den Erdball versandt. Dabei sind Verpackungen ein wesentlicher Baustein innerhalb eines gut funktionierenden Systems. Die Logik dahinter ist klar. Je weiter der Transportweg kalkuliert werden muss, desto sicherer muss auch die Verpackung sein. Immerhin muss die sich im Karton befindliche Ware vor Erschütterungen im Zuge des Lagerumschlags geschützt werden. Ebenso müssen außerordentliche Risiken abgedeckt werden, die sich etwa durch Umwelteinflüsse oder ähnliche Katastrophen ergeben können. Besonders im Zuge der Container-Schifffahrt haben solche Risiken zugenommen. Man denke nur an den erhöhten Feuchtigkeitsgrad in den Containern, welcher der Ware zusetzt. Es braucht also in Summe unterschiedliche Verpackungsarten. Da sich der Karton heute immer noch großer Beliebtheit erfreut, sich aber die Bedingungen während des Transports verändert haben, müssen entsprechende Adaptierungen beim Verpackungskarton vorgenommen werden.

Die Grundvariante eines Verpackungskartons

Grundsätzlich handelt es sich bei einem Versandkarton um eine Pappschachtel, die mit Wellpappe erzeugt wurde. Damit war sie grundsätzlich auch in der Beschaffenheit so gestaltet worden, dass sie ein wesentlicher Bestandteil des weltweiten Warenversands sein konnte. Doch der zunehmende Welthandel, der durch erhöhte Konkurrenz auch neue Anforderungen mitbrachte, machte Adaptierungen am Karton notwendig. Viele Importeure und Exporteure denken in ihrem Geschäftsprozess aber in erster Linie an die Kundenbeziehung und sehen die Verpackung nur als notwendiges Übel an. Sie nutzen daher in vielen Fällen bloß eine bescheidene Schachtel für den Versand und machen sich nicht viele Gedanken darüber.

Marketing sichert keinen ordentlichen Versand

Einzig und allein die optische Aufmachung muss stimmig mit den Marketing Grundsätzen vereinbar sein. Heute wird der Begriff des Kartons schon fast ein wenig inflationär betrachtet. Dies führt häufig zu unerwarteten und unerwünschten direkten und indirekten Kosten. Man sollte sich viel eher um die Aufmachung kümmern, als um den optischen Ausdruck. Natürlich ist es aus Sicht eines Marketers auch sinnvoll, den Verpackungskarton als Teil des Verkaufsinstrumentariums zu sehen, der Schwerpunkt sollte aber dennoch beim sicheren Versand liegen. Heute werden daher auch die meisten Versandkartons aus flachen Wellplatten hergestellt. Sie sind stabiler als einfache Kartonschichten oder nur einzelne Welleinlagen wie sie früher Bestand hatten. Die flachen Platten können jedoch einwandig oder doppelwandig sein.

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