Vernetzende Logistik Dienstleister

Viele Unternehmen der globalen Ökonomie bauen weltweite Distributions- und Lieferantennetzwerke auf. Dabei bedienen sie sich auch der Logistik-Dienstleister, damit sie deren Wissen für ihre eigenen Bedürfnisse richtig einsetzen können.

Damit zum Beispiel ein umfassender Informationsaustauch sowie ein reibungsloser Güterfluss gewährleistet werden können, muss die Supply Chain auch richtig gesteuert werden. Ein Logistik Dienstleister kann zum Beispiel die Steuerung der Wertschöpfungsketten vom Lieferanten bis zum Endkunden optimieren. Dabei haben nicht nur die Internet-Technologien eine große Rolle, sondern auch die Etablierung vertrauensgestaltender Maßnahmen.

Die Logistik für Seefracht hat schon immer die Aufgabe gehabt Unternehmen beim weltweiten Aufbau von Netzwerken und Informationsfluss behilflich zu sein. Logistik Dienstleister haben in diesem Sinn die Aufgabe die Wertschöpfungskette vom Lieferanten bis zum Endkunden effizient zu betreiben. Heute sind bereits 31 Prozent der logistischen Dienstleistungen an einen externen Logistik Dienstleister ausgelagert worden.

Diese Entscheidungen sind auch nachvollziehbar, wenn man versteht, welche Tätigkeiten ein Logistik Dienstleister übernimmt. Logistik Dienstleister decken ein weites Angebotsspektrum ab. Dazu gehören zum einen die klassischen Tätigkeiten wie Transport, Umschlag, Management von internationalen Transportketten und Warenverteilzentren. Die großen und führenden Logistik-Dienstleister haben dabei die Möglichkeit mit der Zeit aufgrund der steigenden Anforderungen aus Industrie und Handel zu wachsen. Deren Aufgabe besteht überwiegend in der Versorgung von Unternehmen als auch in der Verteilung der Produkte zu den Filialen und Endkunden.

Damit ein reibungsloser Güterfluss gewährleistet werden kann, muss ein schneller und zuverlässiger Informationsfluss ermöglicht werden. Wesentliche Bausteine sind hier das Internet sowie die elektronische Abwicklung von Transaktionen für das elektronische Supply Chain Management. Dabei werden wichtige Prozesse aufeinander abgestimmt und die relevanten Daten von den Partnern in der Supply Chain zur Verfügung gestellt.

Wenn Produktionspläne miteinander synchronisiert werden, können die Durchlaufzeiten im bis zu 50 Prozent gesenkt werden.

Damit ein Dienstleister auch die Supply Chain optimieren kann, muss das Unternehmen auch bereit sein wichtige Daten und Informationen offenzulegen. Leider gibt es noch viele Unternehmen, die sich nicht trauen diesen Schritt zu wagen. Denn schließlich ist „Wissen auch Macht“. Mit dieser Einstellung aber wird die Reaktionsfähigkeit der gesamten Lieferkette beeinträchtigt. Damit verbunden ist natürlich auch, dass die Wettbewerbsfähigkeit darunter leiden wird. Eine Lieferkette, die nicht auf die externen Anforderungen reagieren kann oder auch zu spät reagiert, ist nicht wettbewerbsfähig und führt zu einem Verlust in der Wertschöpfung.