Büroeinrichtung zu Hause

Das klassische Büro hat nicht zuletzt seit den in diesem Jahr stattgefundenen Corona-Maßnahmen an Bedeutung verloren. Die Politik in bestimmten EU-Ländern (zum Beispiel ist an dieser Stelle Österreich zu erwähnen) hat sich mittlerweile auch dazu durchgerungen, die entsprechenden Veränderungen im Büroalltag in einen gesetzlichen Rahmen zu gießen. Dazu gehört zum Beispiel die arbeitsrechtliche Behandlung von Krankenständen während eines Home-Office Alltags. Aber auch so scheinbar belanglose Dinge, wie zum Beispiel die Einrichtung die Home-Offices soll dadurch klar gesetzlich geregelt werden. Wer zum Beispiel die gleiche Arbeit wie im Büroalltag verrichten soll, muss diese unter den gleichen Bedingungen durchführen können.

Das Home-Office als Zukunftsvision

Dazu gehört zum Beispiel ein Büro-tauglicher Arbeitsplatz, der je nach Bedürfnis auch mit einem PC (vielleicht auch mit einem 2. Schirm, wenn man das aus dem Büro gewohnt ist) ausgestattet werden sollte. Wie ist in diesem Zusammenhang aber die Privatnutzung zu verrechnen? Ebenso lässt sich die räumliche Trennung des Büros nicht in jedem Haushalt genau unterscheiden. Diese Möglichkeiten müssen erst diskutiert werden. Bei unterschiedlichen Flächen im privaten Haushalt findet man auch als Arbeitnehmer unterschiedliche Bedingungen vor. Es sind die vielen kleinen Details, die auch zu Problemen führen könnte. Wer sich ein Bild eines typischen Büros vor Augen führt, wird darin zumindest einen PC, einen Schreibtisch und einen Bürostuhl entdecken können. Ob sich der Bürostuhl aber einer preislichen Obergrenze unterwerfen muss oder der Arbeitnehmer zu Hause auch einen Chefsessel betrieblich absetzen kann, scheint fraglich zu sein.

Rechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Home-Office

In vielen Büros ist aber der Chefsessel durchaus die Praxis. Die weitere Fragestellung richtet sich nach der Definition. Was gilt als Bürostuhl und was ist noch als Schreibtisch einzuordnen. Diese Optionen sind auch einer kontroversen Diskussion unterzuordnen. Diese Möglichkeiten darf man nicht außer Acht lassen. Der Preis spielt eine nicht unterzuordnende Rolle bei der gesamten Sachverhaltsdarstellung. Während man im Büro daran gewöhnt ist, an einem Schreibtisch im höherpreisigen Segment zu arbeiten (man denke nur an Schreibtische der Firma Neudörfler) wird man sich diesen Schreibtisch für das Home-Office wohl nicht zulegen können. Außerdem darf man davon ausgehen, dass das durchschnittliche Home-Office für die Größe eines solchen Schreibtisches nicht geeignet ist. Die Details sind entscheidend.